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Aktualisiert: 03.01.2012
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GeDi +7,66% - DAX +4,76% - Dow Jones +2,05% - DWS Vermögensbildungsfonds I +0,53% - Fidelity European Growth +1,22%*
*jährliche Durchschnittsperformance seit 2005
Gesamt-Performance seit 2005 mit dem Cost Average Effekt auf den Index DAX (seit 01/2005 jeden Monat 100€ eingezahlt): +4,21% (+0,59% p.a.)
G E S A M T C H A R T

D E P O T

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Das Jahr 2011 war sehr politisch geprägt. Ein EU-Krisengipfel nach dem anderen wurde abgehalten. Die USA rutschte knapp an der Staatspleite vorbei. Die Notenbanken überschwemmten den Markt mit reichlich Liquidität, um ein Zusammenbruch des Finanzsystems zu verhindern. Also wenn man so im Rückblick sich die Wirtschaftsnachrichten noch mal ins Gedächtnis ruft, so haben sich die Börsen verdammt gut gehalten. Nun gut, halt dank den Notenbanken, die dadurch die Regeln der Wirtschaft ausgehebelt haben. Damit ist der Kapitalismus, grob formuliert, mit seiner typischen "Angebot-Nachfrage-Regelung" eigentlich schon Geschichte und wir haben ein "Merkozy-Obama-lismus"!?
Eigentlich wurden die zerstörerischen Schritte schon früher gelegt. Eine Wirtschaft basiert darauf, ebenfalls grob formuliert, die Nachfrage mit einem Angebot zu befriedigen gemäß dem ökonomischen Prinzip. Es war davon auszugehen, das die Unternehmen und Haushalte nicht über unbeschränkte Mittel (hier: Geld) verfügen. Man muss warten, bis die entsprechenden Einnahmen vorhanden sind, um Ausgaben zu tätigen. Das erfordert Zeit bzw. Geduld und kann auch zur begrenzten Stagnation führen. Da kein Politiker in seiner Amtszeit diese Stagnation haben möchte, werden Konjunkturprogramme (Subventionen) auferlegt. Diese Umsatzspitzen wollen natürlich die Unternehmen mitnehmen und investieren in ihre Unternehmen. Sind diese Umsatzspitzen abgebaut, wäre es keine Stagnation mehr, die man zu befürchten hat, sondern eine Reszession! Das möchte erst recht keiner haben. Somit neue Konjunkturprogramme. Dies war schön bei der Abwrackprämie zu erkennen, die die Automobilbranche "unterstützt" hat.
Z.Zt. legen sich die EU-Staaten Sparprogramme auf. Das gab es auch schon mit der 3%-Klausel im EU-Vertrag, an der sich aber keiner gehalten hat! Neuere Verträge sollen nun Sünder automatisch bestrafen, wenn sie sich nicht an die Sparprogramme halten. Doch wenn die Wirtschaft dadurch lahmt und es keine neuen Konjunkturprogramme mehr gibt, was dann? Das Risiko eingehen, dass das Volk rebelliert? In seiner Amtsperiode? Bestimmt nicht! Es wird interessant sein, wohin die Reise geht. Man möchte nicht in der Haut der Politiker stecken, die das jahrzehntelange Übel bekämpfen sollen.
Man sollte aber auch betonen, das es nicht angeht, das Manager das ca. tausendfache an Gehalt bzw. Boni erhalten, während seine Angestellten gerade über die Runden kommen. Erst recht, wenn sie das Unternehmen in die Insolvenz führen. Doch auch hier ist z.Zt. das Zusammenspiel der Politiker und Manager gut zu beobachten, die dadurch wieder den Kapitalimus aushebeln. Wer Leistung bringt, sollte dafür auch ordentlich ausgezahlt werden. Wobei hier der Begriff Leistung zu definieren ist. Ein Geschäftsflug nach der USA ist entweder keine Arbeitszeit wie die Autofahrt zur Firma oder beides ist Arbeitsleistung!
Eigentlich steht im Rückblick des Jahres nur ein kurzer Satz über die wichtigsten Geschehnisse. Diese unvollständige Ausführungen zeigt, das etwas mit dem jetzigen (Finanz)Sytem nicht stimmt!
Der Vergleich bei "GeDi-Depot" geht nun ins achte Jahr! Dieses Jahr liegt der Dow Jones Index mit +5,60% vorne! Verfolgt wurde er vom "Tagesgeld" Depot GeDi mit +1,48%. Also da überlegt man sich schon, ob so eine "Stagnation" nicht mal mit einem Konjunkturprogramm auferlegt werden sollte. Der Index DAX verlor dieses Jahr -14,69%. Die beiden Fonds machte es ihm nach. Der Fidelity ein bisschen mehr (-15,13%), der DWS ein bisschen weniger (-12,02%). Wie schon mal erwähnt, müssen sich die Fonds gewissen Auflagen beugen. Also mal eben alles in Cash sichern, wie es das GeDi-Depot seit Jahren vollzieht, ist ihnen nicht erlaubt. Eigentlich ungerechte Spielregeln hier!
Insgesamt liegt das GeDi-Depot mit 67,67% an der Spitze. Das macht eine jährliche Performance von 7,66%. Platz 2 belegt der Index DAX mit 38,52% (jährliche Performance 4,76%). Dritter ist der Index Dow Jones mit 15,28% (2,05%). Das ist ja noch ein gutes Tagesgeldkonto. Den vierte Platz hat der Fidelity-European Growth Fund mit 8,83% (1,22%). Der DWS Vermögensbildungsfond I sucht mit 3,80% (Gesamtperfomance!) den Anschluss. Das Cost-Average-Depot, bei dem ein Sparplan mit jeweils 100€ monatlich in den DAX eingezahlt wird, hat z.Zt. eine Gesamtperfomance von +4,21% (0,59%). |